Lilith
"The lady of the beast"
 Bevor sie als die erste Frau Adams bekannt wurde, war sie eine sumerisch-babylonische Schöpfungsgöttin.
In altisraelischen Erzählungen wird sie zur Nacht- und Todesdämonin in vogelgestalt, klassischerweise als Eule.
Lilith war von anfang an eine Rebellin und sehr selbstbewusst. Sie widersetzte sich Adam, pochte auf ihr Recht und weigerte sich "unten zu liegen". Adam kam damit wohl nicht zurecht und er bat Gott um eine neue Frau, die ihm gefälliger sei und ihm seine Wünsche erfüllt.Naja, daraufhin kam die Geschichte mit der Rippe und Eva, die zwar ein wenig naiv, dafür jedoch lieb, nett und gefügig war, also genau nach Adams Geschmack.
Und was geschah mit Lilit?
Sie hatte schon vorher das Weite gesucht. Sie lebte am Roten Meer und war die Geliebte eines Meeresdämons.
Die von Gott gesandten Engel, die sie zurückholen sollten, konnten sie jedoch nicht zur Rückkehr bewegen.
In der Mythologie nahm sie nun den Status der Succubi, eine Höllenhure ein, was natürlich nur die patriarchale Sichtweise der Situation darstellt, denn eigentlich war Lilith das Vorbild für alle emanzipierten Frauen. Sie will ihr eigenes, selbstbestimmtes Leben führen und nicht um jeden Preis den Vorstellungen eines Mannes (oder der patriarchal geprägten Gesellschaft) entsprechen.
Die Natur der Weiblichkeit ist nicht immer nur lieb und hübsch, sondern tiefgründig, emotional, kampfbereit und intelligent. Die Natur der Weiblichkeit ist Schöpferkraft.
Noch eins: Es geht die Legende, dass Lilith schlafenden Männern im Traum erscheint und ihren Samen raubt ...

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